Im Jahr 2026 erwarten Sie die besten Online Casinos mit Autoplay und PayPal, die den Nervenkitzel des Spiels mit unübertroffener Bequemlichkeit verbinden. Entdecken Sie jetzt Ihre Top-Auswahl aus der sorgfältig zusammengestellten Liste, die wir Ihnen präsentieren.
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Wer PayPal nutzen möchte, akzeptiert damit implizit die deutschen Spielerschutzmaßnahmen, die ein manuelles Spiel erfordern. Für Spieler, denen Autoplay wichtig ist, müssen alternative Zahlungsmethoden und nicht-GGL-lizenzierte Anbieter in Betracht gezogen werden, verbunden mit den entsprechenden Risiken.
PayPal in Online Casinos mit Autoplay: Eine Chronologie der Kompatibilität
Die Historie von PayPal im deutschen Online-Glücksspielmarkt ist geprägt von regulatorischen Anpassungen. Im Jahr 2019 zog sich PayPal vollständig vom unregulierten deutschen Online-Glücksspielmarkt zurück. Diese Entscheidung wurde durch eine explizite Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Jahr 2020 untermauert, die Transaktionen an illegale Glücksspielangebote untersagte. Dies führte zu einer Situation, in der viele Offshore-Casinos, die zuvor PayPal akzeptiert hatten, diese Option für deutsche Kunden sperrten. Mit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) am 1. Juli 2021 änderte sich die Landschaft grundlegend. Online-Glücksspiele wurden unter strengen Auflagen legalisiert, was PayPal die Rückkehr auf den Markt ermöglichte – jedoch ausschließlich für Anbieter, die eine gültige deutsche GGL-Lizenz besitzen. Diese Entwicklung hat weitreichende Konsequenzen für die Autoplay-Funktion: Da GGL-lizenzierte Casinos Autoplay gemäß § 22a Abs. 4 GlüStV 2021 nicht anbieten dürfen, schließen sich PayPal und Autoplay in Deutschland praktisch gegenseitig aus. Die Verfügbarkeit von PayPal ist somit ein klares Indiz dafür, dass das betreffende Online-Casino strengen deutschen Regulierungen unterliegt, die Autoplay-Optionen nicht zulassen. Wer ein ausländisches Online Casino mit Autoplay sucht, wird in der Regel keine PayPal-Option für deutsche Kunden finden.
GGL-Lizenz & PayPal: Das Ende für Autoplay in deutschen Casinos
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Online-Glücksspiels in Deutschland. Ihre Lizenzierungsvorgaben sind streng und umfassen zahlreiche Auflagen, die den Spielerschutz gewährleisten sollen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Auflagen ist das Verbot von Autoplay-Funktionen in virtuellen Automatenspielen. PayPal hat sich entschieden, ausschließlich mit diesen GGL-lizenzierten Anbietern zusammenzuarbeiten. Dies ist eine direkte Folge des § 4 Abs. 1 S. 2 GlüStV 2021, der Zahlungsdienstleistern die Mitwirkung an unerlaubtem Glücksspiel verbietet. Folglich wird die PayPal-Verfügbarkeit zu einem klaren Signal für die Seriosität und die Einhaltung der deutschen Lizenzbedingungen eines Online-Casinos. Spieler, die PayPal als bevorzugte Zahlungsmethode nutzen möchten, müssen sich somit bewusst sein, dass sie in einem regulierten Umfeld spielen, in dem Autoplay nicht angeboten wird. Die Zusammenarbeit von PayPal mit der GGL stellt sicher, dass alle Transaktionen über legale und überwachte Kanäle abgewickelt werden, was den Spielern zusätzliche Sicherheit bietet, aber eben auch die Nutzung von Autoplay verhindert. Dieser Aspekt ist entscheidend für Spieler, die gezielt nach Online Casinos mit Autoplay suchen.
PayPal als Seriositätssignal
Die Akzeptanz von PayPal gilt faktisch als ein starkes Signal für die Seriosität und die Lizenzierung eines Online-Glücksspielanbieters in Deutschland. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass solche Casinos kein Autoplay anbieten dürfen. Die strengen Lizenzauflagen der GGL, insbesondere das Verbot von Autoplay gemäß § 22a Abs. 4 GlüStV 2021, sind hierbei ausschlaggebend. Wenn ein Casino PayPal für deutsche Kunden anbietet, können Spieler davon ausgehen, dass es auf der Whitelist der GGL steht und somit alle deutschen Spielerschutzmaßnahmen, einschließlich des Verzichts auf Autoplay, implementiert hat. Dies bietet zwar ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz, schränkt aber gleichzeitig die Spielweise für diejenigen ein, die Wert auf automatische Spielrunden legen.
Warum PayPal-Casinos kein Autoplay haben: Die 5-Sekunden-Regel
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 hat eine Reihe von Vorschriften eingeführt, die das Online-Glücksspiel in Deutschland neu definieren. Eine der zentralen Bestimmungen, die direkt das Autoplay-Feature betrifft, ist § 22a Abs. 4 GlüStV 2021. Dieser Paragraph verbietet die Autoplay-Funktion in GGL-lizenzierten virtuellen Automatenspielen vollständig. Jede Spielrunde muss manuell vom Spieler gestartet werden, was ein bewusstes und aktives Eingreifen in den Spielverlauf erfordert. Ergänzend dazu schreibt Abs. 6 des § 22a eine Mindestspieldauer von durchschnittlich fünf Sekunden pro Spielrunde vor. Diese Regelung soll das Spieltempo verlangsamen und impulsive Entscheidungen reduzieren. Die Kombination aus manuellem Startzwang und der 5-Sekunden-Regel macht Autoplay in PayPal-Casinos in Deutschland somit unmöglich. Wer PayPal nutzen möchte, entscheidet sich automatisch für ein reguliertes Spielerlebnis ohne automatische Spins, aber mit erhöhten Spielerschutzmaßnahmen, wie sie beispielsweise auch für Kreditkarten-Casinos mit Autoplay gelten würden, wenn sie denn in Deutschland legal wären.
Einsatzlimits und Jackpotverbot
Zusätzlich zum Autoplay-Verbot und der 5-Sekunden-Regel gelten für GGL-lizenzierte Anbieter weitere Einschränkungen, die das Spielerlebnis in PayPal-Casinos prägen. Gemäß § 22a Abs. 7 GlüStV 2021 ist ein maximaler Einsatz von 1 Euro pro Spielrunde vorgeschrieben. Diese Begrenzung zielt darauf ab, hohe Verluste zu minimieren und ein verantwortungsvolles Spielverhalten zu fördern. Weiterhin ist ein vollständiges Jackpotverbot gemäß § 22a Abs. 8 GlüStV 2021 implementiert, was bedeutet, dass progressive Jackpots in diesen Casinos nicht angeboten werden dürfen. Diese Maßnahmen sind Teil des umfassenden Spielerschutzkonzepts der GGL und tragen dazu bei, dass Spieler in einem kontrollierten Umfeld agieren, auch wenn dies den Verzicht auf bestimmte Funktionen wie Autoplay bedeutet.
Ein- und Auszahlung mit PayPal: Schnell, aber ohne Autoplay-Freiheit
Die Nutzung von PayPal in GGL-lizenzierten Online-Casinos bietet den Vorteil schneller und sicherer Transaktionen. Einzahlungen sind in der Regel sofort verfügbar, sodass Spieler ohne Verzögerung mit dem Spielen beginnen können. Bei Auszahlungen zeigt sich PayPal ebenfalls als eine der schnellsten Methoden; oft erfolgen diese innerhalb von 24 Stunden. In Ausnahmefällen kann die Bearbeitungszeit jedoch bis zu 72 Stunden betragen, abhängig vom jeweiligen Anbieter und der internen Bearbeitung. Für Transaktionen in Euro fallen in der Regel keine Gebühren an, weder seitens des Casinos noch von PayPal selbst. Bei Währungsumrechnungen, die in Deutschland bei lizenzierten Anbietern selten vorkommen, können jedoch 3% Wechselkursgebühren anfallen. Wer PayPal für Transaktionen in einem Online Casino wählt, akzeptiert damit die vollen deutschen Spielerschutzmaßnahmen, die ein Autoplay ausschließen. Dies bedeutet, dass die Bequemlichkeit der schnellen Zahlungen mit der Verpflichtung zum manuellen Spiel verbunden ist.
Merkmal
Details für PayPal-Casinos (GGL-lizenziert)
Auswirkung auf Autoplay
Einzahlungsgeschwindigkeit
Sofortige Gutschrift
Keine direkte Auswirkung auf Autoplay, aber Indikator für GGL-Lizenz
Auszahlungsgeschwindigkeit
Oft < 24 Stunden, max. 72 Stunden
Schnelle Auszahlungen bei regulierten Anbietern ohne Autoplay
Transaktionsgebühren (EUR)
In der Regel keine
Kostenfreie Transaktionen, aber nur bei Autoplay-freien Casinos
Monatliches Einzahlungslimit
1.000 € (anbieterübergreifend, LUGAS-überwacht)
Strikte Limits in Autoplay-freien Umgebungen
Käuferschutz
Greift bei Glücksspiel nicht
Kein zusätzlicher Schutz bei Verlusten im Autoplay-freien Spiel
Mindest- und Höchsteinzahlungen bei PayPal
Die Einzahlungslimits in PayPal-Casinos, die den deutschen GGL-Vorschriften unterliegen, sind klar definiert. Mindesteinzahlungen mit PayPal liegen häufig zwischen 1 € und 20 €, abhängig vom jeweiligen Anbieter. Das gesetzliche, anbieterübergreifende monatliche Einzahlungslimit beträgt jedoch 1.000 €. Dieses Limit wird vom Länderübergreifenden Glücksspielaufsichtssystem (LUGAS) überwacht, um sicherzustellen, dass Spieler dieses Limit über alle lizenzierten Anbieter hinweg nicht überschreiten. PayPal selbst setzt keine zusätzlichen casino-spezifischen Limits, kann aber bei neuen Konten oder ungewöhnlich hohen Transaktionsvolumen temporäre Limits bis zur vollständigen Verifizierung auferlegen. Diese Struktur gewährleistet ein hohes Maß an Spielerschutz, schließt aber gleichzeitig die Möglichkeit von Autoplay aus.
Same-Name-Pflicht und Neukonto-Limits: Auswirkungen auf PayPal-Auszahlungen ohne Autoplay
Ein zentraler Aspekt des deutschen Glücksspielstaatsvertrags 2021 ist die sogenannte Same-Name-Pflicht. Diese besagt, dass Spielerkonten im Online-Casino auf den exakten Namen des Spielers lauten müssen und Ein- sowie Auszahlungen ausschließlich zwischen diesen personalisierten Konten erfolgen dürfen. Das bedeutet, dass das PayPal-Konto, das für Transaktionen verwendet wird, ebenfalls auf den Namen des Spielers registriert sein muss. Dies ist eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Sicherstellung der Identität des Spielers. Darüber hinaus kann PayPal selbst bei neuen Konten oder ungewöhnlich hohen Transaktionsvolumen temporäre Limits auferlegen, bis eine vollständige Verifizierung des PayPal-Kontos erfolgt ist. Wer also mit einem frisch eingerichteten PayPal-Konto einzahlt, sollte mit potenziellen Verzögerungen bei der Auszahlung rechnen, bis sowohl das Know Your Customer (KYC)-Verfahren des Casinos als auch die interne PayPal-Verifizierung abgeschlossen sind. Diese Regelungen gelten für alle GGL-lizenzierten Casinos und sind unabhängig davon, ob Autoplay angeboten wird oder nicht – in Deutschland jedoch immer ohne Autoplay.
KYC gegen PayPal-Eigenverifizierung
Vor der ersten Auszahlung in einem GGL-lizenzierten Casino greifen zwei getrennte Prüfungen, die erfüllt sein müssen. Zum einen ist das gesetzlich vorgeschriebene KYC-Verfahren des Glücksspielanbieters, bei dem die Identität des Spielers anhand von Dokumenten verifiziert wird. Zum anderen können PayPals eigene temporäre Neukonto-Limits eine Rolle spielen, die bis zur vollständigen Verifizierung des PayPal-Kontos bestehen. Beide Verifizierungen müssen abgeschlossen sein, damit Gewinne in der Regel binnen 24 Stunden fließen können. Diese zweifache Sicherheitsebene dient dem Schutz vor Betrug und Geldwäsche. Sie ist unabhängig davon, ob Autoplay vorhanden ist oder nicht, aber in Deutschland immer mit dem Verzicht auf Autoplay verbunden.
Spielerschutz in GGL-Casinos mit PayPal: OASIS, LUGAS und kein Autoplay
Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag 2021 legt großen Wert auf den Spielerschutz, was sich in verschiedenen Maßnahmen manifestiert, die für alle GGL-lizenzierten Anbieter gelten, die PayPal akzeptieren. Ein zentraler Pfeiler ist die Anbindung an OASIS, das sperrübergreifende Spielersperrsystem. Spieler können sich dort selbst sperren lassen, oder Dritte können eine Fremdsperre beantragen, um problematisches Spielverhalten zu unterbinden. Zusätzlich dazu sind alle Anbieter an LUGAS, das Länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem, angebunden. Dieses System überwacht das anbieterübergreifende monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro, um eine Überschuldung der Spieler zu verhindern. Diese Systeme sind Kernmerkmale von Casinos, die in Deutschland lizenziert sind und somit Autoplay nicht anbieten dürfen. Der Verzicht auf Autoplay ist hierbei eine weitere Maßnahme, die das bewusste Spielen fördert und das Risiko von übermäßigem Spiel reduziert. Dadurch wird ein hohes Maß an Sicherheit für Spieler gewährleistet, die PayPal in diesen regulierten Umgebungen nutzen.
Panikknopf und Spielpausen
Zusätzlich zu OASIS und LUGAS sind weitere Spielerschutzmaßnahmen in GGL-Casinos mit PayPal implementiert, die Autoplay-Funktionen überflüssig machen sollen. Gemäß § 6i Abs. 3 GlüStV 2021 ist ein sogenannter Panikknopf verpflichtend. Dieser ermöglicht es Spielern, eine sofortige 24-Stunden-Sperre auszulösen, die nicht vorzeitig beendet werden kann. Dies bietet eine schnelle Möglichkeit, eine Spielpause einzulegen, wenn das Spielverhalten außer Kontrolle zu geraten droht. Des Weiteren sind automatische Spielpausen von fünf Minuten nach jeder Stunde Spielzeit vorgeschrieben. Diese Zwangspausen dienen dazu, das kontinuierliche Spielen zu unterbrechen und den Spielern eine Reflexionszeit zu geben. All diese Maßnahmen sind darauf ausgelegt, ein verantwortungsvolles Spielumfeld zu schaffen, in dem Autoplay keinen Platz hat.
Alternativen zu PayPal: Wenn Autoplay Priorität hat
Für Spieler, denen die Autoplay-Funktion wichtiger ist als die Nutzung von PayPal, ergeben sich andere Optionen. Offshore-Autoplay-Casinos akzeptieren PayPal für deutsche Kunden in der Regel nicht, da dies gegen deren AGB und die deutschen Gesetze verstoßen würde. PayPal verankerte bereits 2020 ein explizites Verbot von Transaktionen an illegale Glücksspielangebote. Stattdessen setzen diese Anbieter auf alternative Zahlungsmethoden. Dazu gehören oft Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum, die Anonymität und schnelle Transaktionen ermöglichen. Auch Prepaid-Lösungen wie Paysafecard oder andere E-Wallets wie Skrill oder Neteller sind gängige Optionen. Diese Alternativen bieten Spielern die Möglichkeit, in Online Casinos mit Autoplay-Funktion zu spielen, auch wenn dies bedeutet, auf den umfassenden Spielerschutz der GGL und die Bequemlichkeit von PayPal zu verzichten. In diesen Offshore-Casinos laufen die Slots von Studios wie Pragmatic Play, NetEnt oder Play'n GO weiterhin mit aktiver Auto-Spin-Funktion, die in deutschen GGL-Casinos deaktiviert ist. Die Wahl der Zahlungsmethode hängt somit stark von den individuellen Präferenzen und der Priorität zwischen Autoplay und reguliertem Spielerschutz ab.
Risiken bei Offshore-Anbietern
Die Nutzung von Offshore-Anbietern, die Autoplay-Funktionen anbieten und PayPal für deutsche Kunden blockieren, birgt erhebliche Risiken. Der deutsche Spielerschutz, wie das Autoplay-Verbot, die 5-Sekunden-Regel, Einsatzlimits und die Anbindung an OASIS und LUGAS, greift bei diesen Anbietern nicht. Dies bedeutet, dass Spieler dort einem höheren Risiko von Spielsucht und finanziellen Verlusten ausgesetzt sein können. Zudem ist die Mitwirkung von Zahlungsdienstleistern an unerlaubtem Glücksspiel gemäß §§ 284/285 StGB strafbar, was auch für Spieler rechtliche Konsequenzen haben kann, wenn sie wissentlich an solchen Transaktionen teilnehmen. Spieler sollten sich dieser Risiken bewusst sein und die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen, bevor sie sich für einen nicht-GGL-lizenzierten Anbieter entscheiden.
Rechtlicher Rahmen: GlüStV 2021, PayPal und das Autoplay-Verbot
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021), der am 1. Juli 2021 in Kraft trat, hat das Online-Glücksspiel in Deutschland umfassend reguliert und legalisiert. Diese Legalisierung ist jedoch an strenge Auflagen gebunden, die den Spielerschutz in den Vordergrund stellen. Ein entscheidender Paragraph in diesem Kontext ist § 4 Abs. 1 S. 2 GlüStV 2021. Dieser verbietet Zahlungsdienstleistern explizit die Mitwirkung an unerlaubtem Glücksspiel. Diese Regelung ist der Hauptgrund, warum PayPal seine Kooperation auf GGL-lizenzierte Anbieter beschränkt hat. Da GGL-lizenzierte Casinos die Autoplay-Funktion gemäß § 22a Abs. 4 GlüStV 2021 nicht anbieten dürfen, schließt sich PayPal in diesem Kontext automatisch mit dem Autoplay-Verbot zusammen. Für Spieler bedeutet dies, dass die Nutzung von PayPal in deutschen Online-Casinos die Akzeptanz eines regulierten und schützenden Spielumfelds ohne Autoplay impliziert. Der GlüStV 2021 hat somit eine klare Trennlinie zwischen reguliertem Spiel mit PayPal und nicht-reguliertem Spiel mit Autoplay gezogen.
Käuferschutz und Glücksspiel: Eine wichtige Einschränkung für PayPal-Nutzer ohne Autoplay
Ein häufig missverstandener Aspekt bei der Nutzung von PayPal für Online-Glücksspiele ist der Käuferschutz. Es ist entscheidend zu wissen, dass der PayPal-Käuferschutz bei Glücksspieltransaktionen grundsätzlich nicht greift. Dies liegt daran, dass das Verlustrisiko im Glücksspiel inherent ist und die Ergebnisse auf Zufall basieren. PayPal bietet seinen Käuferschutz für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen an, bei denen ein konkreter Gegenwert erwartet wird. Im Glücksspiel gibt es jedoch keine Garantie für einen Gewinn, und Verluste sind Teil des Spielprinzips. Daher können Spieler keine Rückerstattung über den PayPal-Käuferschutz beantragen, wenn sie Geld in einem Online-Casino verlieren. Wer PayPal in einem GGL-lizenzierten Casino nutzt, akzeptiert damit die vollen deutschen Spielerschutzmaßnahmen, einschließlich des Verzichts auf Autoplay, aber ohne die zusätzliche Absicherung durch den Käuferschutz. Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Spielverhaltens und des bewussten Umgangs mit den eigenen Finanzen.
PayPal als Seriositätssignal: Autoplay-Verzicht richtig deuten
Die Entscheidung von PayPal, ausschließlich mit Anbietern auf der deutschen GGL-Whitelist zusammenzuarbeiten, ist eine direkte Konsequenz aus § 4 Abs. 1 S. 2 GlüStV 2021. Dieser verbietet Zahlungsdienstleistern die Mitwirkung an unerlaubtem Glücksspiel. Folglich ist die Akzeptanz von PayPal in einem Online-Casino faktisch ein starkes Lizenz- und Seriositätssignal. Es zeigt an, dass der Anbieter die strengen deutschen Regulierungen einhält. Wo PayPal angeboten wird, handelt es sich um einen GGL-lizenzierten, autoplay-freien Anbieter mit Anbindung an OASIS und LUGAS. Dies bedeutet für Spieler:
Regulierung und Lizenzierung: Das Casino besitzt eine gültige deutsche GGL-Lizenz und unterliegt deren umfassender Aufsicht.
Kein Autoplay: Die Autoplay-Funktion ist gemäß § 22a Abs. 4 GlüStV 2021 nicht verfügbar, und jede Spielrunde muss manuell gestartet werden.
Spielerschutz: Umfassende Maßnahmen wie die 5-Sekunden-Regel, das 1-Euro-Einsatzlimit, die Anbindung an OASIS und LUGAS sind implementiert.
Sichere Transaktionen: PayPal gewährleistet schnelle und sichere Ein- und Auszahlungen, ohne Gebühren in Euro.
Verzicht auf Käuferschutz: Der PayPal-Käuferschutz greift bei Glücksspieltransaktionen nicht, da das Verlustrisiko inherent ist.
Die Nutzung von PayPal in einem Online-Casino ist somit eine bewusste Entscheidung für ein reguliertes und schützendes Spielumfeld, das jedoch den Verzicht auf Autoplay-Funktionen erfordert. Für Spieler, die Wert auf Autoplay legen, sind alternative Zahlungsmethoden und möglicherweise nicht-GGL-lizenzierte Anbieter in Betracht zu ziehen, verbunden mit den entsprechenden Risiken.
Q&A
FAQ
Q1
Können Online Casinos mit Autoplay PayPal in Deutschland anbieten?
Nein, Online Casinos mit Autoplay können PayPal für deutsche Kunden in der Regel nicht anbieten. PayPal kooperiert ausschließlich mit GGL-lizenzierten Anbietern, die aufgrund des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) keine Autoplay-Funktionen anbieten dürfen.
Q2
Warum ist Autoplay in PayPal-Casinos in Deutschland verboten?
Autoplay ist in GGL-lizenzierten Casinos, die PayPal akzeptieren, gemäß § 22a Abs. 4 GlüStV 2021 verboten. Diese Regelung schreibt vor, dass jede Spielrunde manuell gestartet werden muss, um den Spielerschutz zu erhöhen und impulsive Entscheidungen zu vermeiden.
Q3
Wie schnell sind Ein- und Auszahlungen mit PayPal in Autoplay-freien Casinos?
Einzahlungen mit PayPal sind in der Regel sofort verfügbar. Auszahlungen erfolgen oft innerhalb von 24 Stunden, können aber in Ausnahmefällen bis zu 72 Stunden dauern, abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Q4
Greift der PayPal-Käuferschutz bei Glücksspieltransaktionen ohne Autoplay?
Nein, der PayPal-Käuferschutz greift bei Glücksspieltransaktionen nicht. Dies liegt daran, dass das Verlustrisiko im Glücksspiel inherent ist und die Ergebnisse auf Zufall basieren.
Q5
Welche Alternativen zu PayPal gibt es für Spieler, die Autoplay nutzen möchten?
Für Spieler, die Autoplay nutzen möchten, bieten Offshore-Casinos oft Alternativen wie Kryptowährungen, Paysafecard oder andere E-Wallets wie Skrill/Neteller an. PayPal ist für deutsche Kunden bei diesen Anbietern in der Regel blockiert.
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